Glückspielgesetz

Mittel für gemeinnützige Destinatäre müssen deutlich erhöht werden

In der Ersten Lesung des Gesetzentwurfes zur Änderung des Änderung des Hessischen Glückspielgesetzes hat der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Günter Rudolph, die Erhöhung der Mittel aus den Einnahmen des Landes Hessen von Lotto Hessen als dringend notwendig bezeichnet.

Rudolph sagte am Donnerstag: „Derzeit werden jährlich rund 35 Millionen Euro aus den Lottoeinnahmen direkt an die sogenannten Destinatäre ausgeschüttet. Dabei handelt es sich um den Landessportbund, die Liga der freien Wohlfahrtspflege, den Hessischen Jugendring, die Träger der außerschulischen Jugendbildung und den Ring politischer Jugend. Die letzte Erhöhung ging auf einen Gesetzentwurf der SPD-Fraktion aus dem Jahre 2013 zurück. In der Zwischenzeit sind die Personal- und Betriebskosten deutlich gestiegen. Die SPD unterstützt die Forderung der Destinatäre zu einer Anhebung um 25 Prozent. Diese Anhebung ist eine wichtige und notwendige Investition in die soziale Grundstruktur des Landes und unterstützt vor allem die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen.“

Die im Gesetzentwurf vorgesehene Erhöhung um 10 Prozent sei bei weitem nicht ausreichend. Insbesondere ehrenamtliche Tätigkeit dürfe nicht nur in Sonntagsreden gewürdigt werden, sondern müsse tagtäglich unterstützt werden.